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Kanton Solothurn setzt Raser-Arbeitsgruppe ein

Nach dem tödlichen Unfall in Schönenwerd SO sollen Experten bis März 2009 prüfen, wie Raserunfälle in Zukunft vermieden werden können.

Soll sich nicht wiederholen: Nach dem tödlichen Raserunfall in Schönenwerd handelt jetzt der Kanton.
Soll sich nicht wiederholen: Nach dem tödlichen Raserunfall in Schönenwerd handelt jetzt der Kanton.
Keystone

Die Arbeitsgruppe wurde verwaltungsintern gebildet. Sie überprüft die gesetzlichen Bestimmungen von Bund und Kanton über die allgemeinen Massnahmen zur Verhütung und Ahndung von Verkehrsunfällen, die auf Geschwindigkeitsexzesse zurückzuführen sind.

Die Arbeitsgruppe habe bis Ende März 2009 Zeit, der Regierung einen Bericht zu unterbreiten, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Darin sollen auch Anträge für Gesetzes- und Praxisänderungen enthalten sein.

21-Jährige getötet

Der fatale Raserunfall von Schönenwerd hatte schweizweit die Diskussion über Massnahmen gegen Raserunfälle in Gang gesetzt. Drei junge Raser hatten sich innerorts im Nebel ein Rennen geliefert. Der vorderste Wagen prallte eingangs Schönenwerd bei voller Fahrt in ein korrekt entgegenkommendes Auto.

Eine darin sitzende 21-jährige Schweizerin wurde bei der Kollision getötet. Der 59-jährige Lenker des korrekt fahrenden Autos und seine 62-jährige Frau erlitten Verletzungen. Einer der Raser, der Fahrerflucht begangen hatte, war noch am gleichen Tag mit einem Ersatzauto in Zürich im Ausgang.

SDA/oku

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