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Bislang keine Anti-Terror-Sperren beim Zürcher «Wienachtsdorf»

Schweizer Städte verzichten teilweise aus Spargründen auf bauliche Sicherheitsmassnahmen bei Weihnachtsmärkten.

Schön verpackt, aber laut Experten kaum wirkungsvoll gegen Terrorangriffe: Betonelemente beim Stadtberner Weihnachtsmarkt. Bild: Raphael Moser
Schön verpackt, aber laut Experten kaum wirkungsvoll gegen Terrorangriffe: Betonelemente beim Stadtberner Weihnachtsmarkt. Bild: Raphael Moser

Am Dienstagabend hat ein Mann auf dem Strassburger Weihnachtsmarkt das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet. Mindestens zwölf weitere wurden verletzt, sechs davon schwer. Die Innenstadt wurde abgeriegelt, das Innenministerium rief die Bürger auf, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Vor fast genau zwei Jahren, am 19. Dezember 2016, wurde ein Weihnachtsmarkt in Berlin von einem Terroristen attackiert. Er raste mit einem Sattelschlepper in die Holzhäuschen des Weihnachtsmarkts. 12 Menschen starben, rund 100 wurden verletzt. Der Breitscheidplatz in Berlin sieht heute aus wie eine Festung. Das Gelände ist mit Metall- und Betonkonstruktionen umringt. Zudem schützen mobile Anti-Terror-Poller den Weihnachtsmarkt. 2,5 Millionen Euro kostet die Sicherheit.

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