Zum Hauptinhalt springen

«Keller-Sutter wird 2011 sicher Ständerätin»

Karin Keller-Sutter war im Parlament zu wenig verankert, sagt der Politologe Michael Hermann. Ihre Chancen auf einen Ständeratssitz 2011 sind aber mehr als intakt.

«Eigentlich musste sie damit rechnen»: Karin Keller-Sutter.
«Eigentlich musste sie damit rechnen»: Karin Keller-Sutter.
Keystone

Die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter wurde mancherorts als Favoritin gehandelt. Warum hat sie es heute nicht in den Bundesrat geschafft? Eigentlich musste sie damit rechnen. Mit Johann Schneider-Ammann hatte sie einen starken, gut verankerten Gegenkandidaten. Dass Karin Keller-Sutter es heute nicht geschafft hat, liegt daran, dass sie als Regierungsrätin doch nicht so verankert ist im Parlament wie der Nationalrat Schneider-Ammann. Kommt hinzu, dass die Linken Schneider-Ammann eher unterstützt haben, obwohl Keller-Sutter ähnlich positioniert ist. Bei ihm hat sich ausbezahlt, dass er auf menschlicher Ebene einen guten Draht zu den Linken aufgebaut hat. Die Frauenfrage dürfte auch ein Faktor sein, obwohl es sich heute gezeigt hat, dass das Parlament eine fünfte Frau durchaus in den Bundesrat hätte wählen können. Hätte die SVP mitgestimmt, hätte Keller-Sutter gewinnen können.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.