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Kenias Präsident will Calmy-Reys Hilfe

Sein Land habe bereits Anstrengungen gegen die Hungersnot am Horn von Afrika unternommen, meint Mwai Kibaki. Nun fordert er den Effort der internationalen Gemeinschaft.

Skeptischer Blick: Micheline Calmy-Rey bei ihrer Ankunft im Flüchtlingslager in  Dadaab, Kenia. (3. August 2011)
Skeptischer Blick: Micheline Calmy-Rey bei ihrer Ankunft im Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia. (3. August 2011)
Keystone
Wollte sich selber ein Bild der Lage machen: die Schweizer Aussenministerin.
Wollte sich selber ein Bild der Lage machen: die Schweizer Aussenministerin.
Keystone
Zeigt sich besorgt: Die SP-Bundesrätin bei ihrem Besuch in Dadaab.
Zeigt sich besorgt: Die SP-Bundesrätin bei ihrem Besuch in Dadaab.
Reuters
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Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey ist in Nairobi vom kenianischen Präsidenten Mwai Kibaki empfangen worden. Dabei rief Kibaki über die Schweizer Aussenministerin die internationale Gemeinschaft auf, schnell auf die Dürre in der Region zu reagieren.

Kenia habe langfristige und nachhaltige Anstrengungen gegen die Hungersnot am Horn von Afrika unternommen und erwarte nun einen koordinierten Effort der internationalen Gemeinschaft, um die bevorstehende Katastrophe zu verhindern. Dies sagte Kibaki gemäss einer Mitteilung des kenianischen Präsidialamtes.

Täglich 3000 Flüchtlinge

Wegen der Dürre in Kenia, Äthiopien, Somalia und Dschibuti seien 10 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, sagte Kibaki weiter. In Kenia träfen täglich 3000 somalische Flüchtlinge ein.

Kibaki schlug beim Treffen mit der Schweizer Bundespräsidentin zudem eine in Kenia stattfindende internationale Konferenz vor, bei der Hilfsmassnahmen gegen die Dürre- und Hungerkatastrophe besprochen werden sollen. Am 25. August soll auf Initiative der Afrikanischen Union bereits eine erste Hilfs-Konferenz in der äthiopischen Haupstadt Addis Abeba stattfinden.

SDA/kpn

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