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«Kontingente wären nicht im Interesse der Schweizer Wirtschaft»

Österreichs Arbeits- und Sozialminister Rudolf Hundstorfer lehnt Kontingente für Grenzgänger ab. Er empfiehlt zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative eine Verschärfung der flankierenden Massnahmen.

Will den freien Personenverkehr: Rudolf Hundstorfer. Foto: Sebastian Reich (APA, Keystone)
Will den freien Personenverkehr: Rudolf Hundstorfer. Foto: Sebastian Reich (APA, Keystone)

Sie sind Bundesminister für Arbeit und waren zuvor lange Präsident einer Gewerkschaft. Haben Sie Verständnis für den Wunsch der Schweizer Bevölkerung, die Personenfreizügigkeit mit der EU einzuschränken, nicht zuletzt um den Arbeitsmarkt zu schützen?

Als Repräsentant eines Mitgliedslandes der Europäischen Union gibt es von meiner Seite ein klares Bekenntnis zur Personenfreizügigkeit. Klar ist aber, dass es dazu auch bestimmte Rahmenbedingungen braucht. Wir in Österreich konzentrieren uns darauf, dass unsere Tarif- und Kollektivverträge eingehalten werden, das heisst, dass kein Lohn- und Sozial­dumping stattfinden darf. Darauf achten wir sehr genau.

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