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Kronzeugin der Tabakfreunde arbeitete für einen Tabakkonzern

Eine Wirtschaftsallianz will schärfere Werberegeln für Tabakprodukte verhindern. Sie stützt sich auf das Gutachten einer Expertin, die eine Vergangenheit in der Tabakbranche hat.

Der Streit um ein erweitertes Werbeverbot für Tabakprodukte wird auch mit einem Gutachten ausgefochten. Foto: Regis Duvignau (Reuters)
Der Streit um ein erweitertes Werbeverbot für Tabakprodukte wird auch mit einem Gutachten ausgefochten. Foto: Regis Duvignau (Reuters)

Dieses Gutachten soll zur politischen Waffe werden. Rechtsanwalt Urs Saxer führt darin aus, weshalb der Plan der ständerätlichen Gesundheitskommission, die Tabakwerbung strenger zu regeln, verfassungswidrig sei. Mitte August hatte die Kommission das Tabakproduktegesetz verschärft mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche besser zu schützen. Neu soll es zum Beispiel verboten sein, in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet für Tabakprodukte zu werben; bereits untersagt ist das heute erst in Radio und TV. Der Ständerat berät die Vorlage in zwei Wochen.

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