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Lange Gesichter in Winterthur

Enttäuschung in der Alten Kaserne. Zahlreiche Winterthurer Politiker und Anhänger von Jacqueline Fehr trafen sich zum Public Viewing in der Altstadt. Sie zogen mit hängenden Kopfen davon.

Jacqueline Fehr hat das Rennen um den Einzug in den Bundesrat verloren. Ihre Anhänger in Winterthur sind enttäuscht. Dutzende waren in die Alte Kaserne gekommen, um die Wahl zu verfolgen. Im Dritten Wahlgang erreichte Fehr nur noch 70 Stimmen und wurde von SVP-Kandidat Jean-François Rime (77 Stimmen) verdrängt.

Christian Ulrich, Präsident der SP Winterthur, ist enttäuscht: «Ich hätte fest auf einen Showdown mit Simonetta Sommaruga gehofft. Aber offenbar war vielen in Bern das taktische Kalkül wichtiger.» Obschon die Enttäuschung gross sei, fahre er mit einer SP-Delegation am Nachmittag nach Bern.

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