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Laser-Attacken nun auch auf Regapiloten

Verkehrspiloten klagen schon länger, dass sie häufig mit Laserpointern geblendet werden. Nun werden auch Regapiloten vermehrt durch gefährliche Laser-Angriffe irritiert.

Laserpointer können kilometerweit reichen: Ein Mann erklärt mit einem solchen Gerät Sternbilder.
Laserpointer können kilometerweit reichen: Ein Mann erklärt mit einem solchen Gerät Sternbilder.
AFP

Auch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) registriert einen Anstieg. Die Rega macht deshalb darauf aufmerksam, dass solche Störungen höchst gefährlich und zudem strafbar sind.

Die Gefahr für die Besatzung, aber auch für die Patienten sei gross, heisst es in der Mitteilung der Rega. Je nach Kraft und Reichweite des Laserstrahls werde das Cockpit des Helikopters einer grossen Helligkeit ausgesetzt. Zeitweilige Blindheit des Piloten oder gar die Ablösung der Netzhaut seien mögliche Folgen.

Illegal und strafbar

Im Jahr 2009 registrierte das Bazl 40 Fälle von Laser-Attacken. Diese Zahl wird gemäss Rega in diesem Jahr übertroffen. Die Rettungsflugwacht selber hatte letztes Jahr sechs Fälle verzeichnet, in diesem Jahr sind es bereits zehn.

Die Rega weist darauf hin, dass es illegal und strafbar ist, einen Laserstrahl gegen eine Person oder ein Flugzeug oder Helikopter zu richten. Die Vorfälle werden dem Bazl gemeldet und eine Strafanzeige wird eingereicht. Mehrere diesbezügliche Abklärungen sind gemäss der Mitteilung derzeit im Gang.

SDA/bru

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