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Lieber ein schlechtes Gewissen als beleidigte Romands

Die Produktion von Stopfleber ist ein leidvolles Verfahren für die betroffenen Tiere. Der Ständerat entschied sich dennoch gegen ein Importverbot – vor allem wegen Lobbying aus der Romandie. Dort ist die Delikatesse ein traditionelles Weihnachtsgericht.

Gänsestopfleber aus Sicht der Deutschschweizer.
Gänsestopfleber aus Sicht der Deutschschweizer.
Keystone

Die Gänse flattern nervös in ihren Käfigen umher. Der Bauer ist da – Fütterungszeit. Mit der einen Hand greift er nach einem Tier und öffnet dessen Schnabel. In der anderen Hand hält er ein eisernes Futterrohr. Dieses stösst der Bauer der Gans gut 20 Zentimeter tief in den Rachen und pumpt das Tier mit Mais voll.

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