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«Meine Kinder sollen einen Vater haben, der da ist»

Der Rücktritt von Alec von Graffenried aus dem Nationalrat überrascht. Nun spricht er über die Gründe.

«Ich habe mich entschlossen kürzer zu treten»: Der Berner Nationalrat Alec von Graffenried tritt Ende Sommer 2015 ab.
«Ich habe mich entschlossen kürzer zu treten»: Der Berner Nationalrat Alec von Graffenried tritt Ende Sommer 2015 ab.
Beat Mathys
Die Zusatzbelastung, die mit einem Nationalratsmandat im Milizsystem verbunden ist, sei zu hoch, gibt der 52-Jährige am Mittwoch bekannt.
Die Zusatzbelastung, die mit einem Nationalratsmandat im Milizsystem verbunden ist, sei zu hoch, gibt der 52-Jährige am Mittwoch bekannt.
Beat Mathys
Von 2000 bis 2007 amtete der Rechtsgelehrte als Regierungsstatthalter des Amtsbezirks Bern.
Von 2000 bis 2007 amtete der Rechtsgelehrte als Regierungsstatthalter des Amtsbezirks Bern.
Urs Baumann
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Herr von Graffenried, am 21. Januar liessen Sie sich offiziell für die Nationalratswahl nominieren. Nun ziehen Sie sich zurück – warum dieser Sinneswandel?

Alec von Graffenried: Das ist kein Sinneswandel, sondern das Resultat eines längeren Prozesses. Dass ich nicht mehr antrete, entschied ich letzten Dezember, nach eingehenden Gesprächen mit meiner Familie und meinem Arbeitgeber. Selbstverständlich habe ich dies auch mit meiner Partei besprochen, die über meinen Entscheid wenig begeistert war. Als die Kantonalpartei im Januar die Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen nominierte, war mein Rücktrittswunsch auf dem Tisch. Zu diesem Zeitpunkt musste ich allerdings noch Abklärungen treffen, weil ich auch Präsident der nationalrätlichen Rechtskommission bin.

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