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Milliarden-Pleitier und Schlossherr vor Gericht

Die Familie Erb schrieb Finanzgeschichte. Der Zusammenbruch ihres Imperiums ist nach der Swissair die zweitgrösste Firmenpleite der Schweiz. Der angeklagte Rolf Erb wohnt noch immer in einem Schloss.

Verteidigt sich vor dem Bezirksgericht Winterthur: Rolf Erb, der älteste noch lebende Spross der Erb-Dynastie.
Verteidigt sich vor dem Bezirksgericht Winterthur: Rolf Erb, der älteste noch lebende Spross der Erb-Dynastie.
Keystone/Illustration Sibylle Heusser
Mit dem Antrag auf Verschiebung abgeblitzt: Rolf Erb (rechts)  im Saal des Bezirksgerichtes Winterthur. Er verweigerte bei seiner Befragung jegliche Antwort.
Mit dem Antrag auf Verschiebung abgeblitzt: Rolf Erb (rechts) im Saal des Bezirksgerichtes Winterthur. Er verweigerte bei seiner Befragung jegliche Antwort.
Keystone/Illustration Sibylle Heusser
Das Logo der Firmengruppe Erb stand lange Jahre für eine erfolgreiche Holding, die bis zu 4800 Angestellte unter ihrem Dach beschäftigte.
Das Logo der Firmengruppe Erb stand lange Jahre für eine erfolgreiche Holding, die bis zu 4800 Angestellte unter ihrem Dach beschäftigte.
Keystone
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Am 23. Januar steht Rolf Erb vor den Richtern am Bezirksgericht Winterthur. Damit rollen die Anwälte nach dem Swissair-Debakel die zweitgrösste Firmenpleite der Schweizer Geschichte auf.

Noch im Jahr 2002 schätzte die «Bilanz» das Vermögen der Erb-Familie auf rund 1,5 Milliarden Franken. Was mit einer Garage in Winterthur-Töss begann, mauserte sich zu einem weltweit tätigen Konzern, der durch Autohandel, Küchenbau und Finanzdienstleistungen jährlich Umsätze in Milliardenhöhe erzielte. Die Erbs zählten zum Kreis der reichsten Schweizer.

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