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«Mit unserer Initiative würde ein Bürokratiemonster wegfallen»

Was Kritiker der GLP-Initiative vorwerfen, gelte genauso für die Energiestrategie 2050 des Bundesrats, sagt Martin Bäumle, Präsident der Grünliberalen. Er bezweifelt, dass die Landesregierung die angestrebte Energiewende schafft.

GLP-Präsident Martin Bäumle glaubt nicht an die bundesrätliche Energiestrategie 2050.
GLP-Präsident Martin Bäumle glaubt nicht an die bundesrätliche Energiestrategie 2050.
Keystone

Herr Bäumle, Kritiker halten die bundesrätliche Energiestrategie 2050 für die klügere Lösung zur Umsetzung der Energiewende als die radikale GLP-Initiative.

Martin Bäumle: Unser Volksbegehren basiert auf Annahmen des Bundesrats. 2007 legte er vier Varianten für eine Energiestrategie vor und favorisierte damals jene, die mit zwei Atomkraftwerken ungefähr den Status quo zementierte. Bei der Variante in Richtung 2000-Watt-Gesellschaft skizzierte die Landesregierung damals Abgaben und Bedingungen, wie sie unsere Initiative jetzt vorsieht. Nur so lässt sich der Energieverbrauch deutlich senken. Die Energiestrategie 2050 wird dieses Ziel nicht erreichen, da bis jetzt keine wirksamen Lenkungsmassnahmen absehbar sind.

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