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Nationalräte fordern Michael Laubers Abgang

Nach den Fifa-Geheimtreffen und neuen Enthüllungen sagen Politiker, der Bundesanwalt sei nicht mehr tragbar. Korruptionsexperte Mark Pieth schätzt den Fall als sehr kritisch ein.

«Aus meiner Sicht hätte er überhaupt nichts zu sagen gehabt, bis die Untersuchung fertig ist», sagt Mark Pieth über Michael Lauber (im Bild). Foto: Keystone

«Aus meiner Sicht hätte er überhaupt nichts zu sagen gehabt, bis die Untersuchung fertig ist», sagt Mark Pieth über Michael Lauber (im Bild). Foto: Keystone

Arthur Rutishauser@rutishau

Bislang hielten sich Politiker mit Rücktrittsforderungen an Michael Lauber zurück – trotz heftiger Kritik wegen Geheimtreffen des Bundesanwalts mit Fifa-Chef Gianni Infantino. Jetzt verlangen Schwergewichte aus den zwei stärksten Parteien im Nationalrat, dass Lauber abtrete. Der Zürcher SVP-Vertreter ­Alfred Heer sagt: «Für mich ist Lauber nicht mehr haltbar. Er muss ersetzt werden.» Mit seinen Geheimtreffen hat der Bundesanwalt laut Heer die 25 laufenden Fifa-Strafverfahren der eigenen Behörde gefährdet.

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