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Neue Hightech-Waffe ist um Jahre verspätet – Kosten explodieren

Der Bund hat für 400 Millionen Franken einen Minenwerfer gekauft, der bis heute nicht funktioniert. Das Projekt verzögert sich um Jahre.

So kündigte die Ruag 2015 ihren neuen Minenwerfer an: Der Werbespot zur Ruag Cobra aus dem Jahr 2015. Video: Ruag
Mario Stäuble@mario_staeuble
Beni Gafner@Tamedia

Die Show steigt an einem Montag. Es ist der 23. Februar 2015, der zweite Tag der Idex in Abu Dhabi, der grössten Rüstungsmesse im Nahen Osten. Beim Pavillon des Schweizer Staatskonzerns Ruag verdeckt ein Rundumvorhang die Sicht auf eine Weltneuheit. Ruag-Manager Markus Zoller betritt die Bühne, auf Kommando fällt der Vorhang, und zum Vorschein kommt eine futuristische 2-Meter-Waffe, die aussieht, als hätte man einem Roboter aus den «Transformer»-Filmen eine Hand abgeschraubt. Es ist ein Minenwerfer, der 12-cm-Granaten auf einer bogenförmigen Flugbahn bis zu neun Kilometer weit feuern kann. Sogar der Name hat Hollywood-Format: «Cobra».

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