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Oxana Kuhn hilft ihrem Gatten: «Schweizer Frauen sehen aus wie Männer»

Der Luzerner SVP-Politiker René Kuhn hat mit seinen Äusserungen zu den Schweizer Frauen einen Sturm der Entrüstung verursacht. Jetzt eilt ihm seine Frau Oxana zur Hilfe – und setzt noch einen drauf.

René Kuhn hat in sein Blog geschrieben, er finde Schweizer Frauen unweiblich und ungepflegt. Der «Tages-Anzeiger» hat seine Ansichten publiziert, seither hat der Lokalpolitiker Ärger am Hals. Kantonalpräsident Josef Kunz will ihn wegen «frauenfeindlichen Äusserungen» aus der Partei werfen.

Jetzt bekommt Kuhn Unterstützung von seiner Frau Oxana, eine gebürtige Russin. Sie könne alles bestätigen, was ihr Mann geschrieben hat, erklärt sie gegenüber Tagesanzeiger.ch «Schweizer Frauen sind überhaupt nicht feminin. Sie vernachlässigen ihr Äusseres und ihre Weiblichkeit.» Ausserdem würden alle mit kurzen Haaren, in roten bequemen Männerschuhen und mit Rucksäcken herumlaufen. «Ich sehe aber selten eine Frau mit Damentasche.»

In Russland ist die Konkurrenz grösser

Oxana Kuhn versichert, Russinnen seien anders, weiblicher und würden dies auch in ihrem Äusseren betonen. Das müssten sie auch – weil in Russland die Konkurrenz unter Frauen grösser sei. Weil sie in der Schweiz ihre Weiblichkeit mehr pflege als die meisten Schweizerinnen, werde sie aber in Luzern schräg angeschaut. Es gebe einen gewissen Druck, so auszuschauen wie alle. «Denn dass die Schweizer Frauen wie Männer aussehen, das ist hier die Norm.»

Auf Kriegsfuss ist Oxana aber vor allem mit jenen Eidgenossinnen, die graue Haare nicht färben. «Einige tragen diese sogar lang und gekräuselt, sie sehen dann aus wie Hexen», spöttelt sie. Man könne ausserdem häufig an der Kleidung ablesen, wie Schweizer Frauen politisch denken. Sie sollten sich für das Weibliche wehren. «Es ist doch schade, wenn die Frauen ihre feminine Seite verlieren.»

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