Zum Hauptinhalt springen

Parteipräsidenten werden extremer

Ein Rating zeigt, wie weit rechts oder links die Parlamentarier in der grossen Kammer stehen. Insbesondere SVP-Präsident Toni Brunner hat einen bemerkenswerten Wandel vollzogen.

Rechtsrutsch: Mit seinem Abstimmungsverhalten landet SVP-Präsident Toni Brunner heute auf einem Platz ganz rechts, vor Pirmin Schwander, 2,2 Punkte weiter rechts als 1996.
Rechtsrutsch: Mit seinem Abstimmungsverhalten landet SVP-Präsident Toni Brunner heute auf einem Platz ganz rechts, vor Pirmin Schwander, 2,2 Punkte weiter rechts als 1996.

Kein Nationalrat steht weiter links als die beiden SP-Parlamentarier Carlo Sommaruga (GE) und Susanne Leutenegger-Oberholzer (BL). Auf der anderen Seite, am äussersten rechten Rand eines Ratings, das die NZZ heute publiziert hat, steht der SVP-Nationalrat Pirmin Schwander (SZ). Das Nationalrats-Rating erstellte Politgeograf Michael Hermann, der es anhand einer Methode berechnet hat, die für den amerikanischen Kongress entwickelt wurde. Die Grundlage für das aktuelle Rating bilden alle 939 Abstimmungen des Nationalrats in der dritten Legislatur. Im Rating wird jedem Parlamentarier ein Wert von –10 (ganz links) bis +10 (ganz rechts) zugeordnet. Ganz in der Mitte, mit einem Wert von 0, liegt der Obwaldner CSP-Politiker Karl Vogler.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.