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Poker um UBS-Vertrag: Wer verliert zuerst die Nerven?

Den jüngsten Entwicklungen zufolge rechnen FDP und CVP offensichtlich damit, dass die SP ihre harte Haltung am Schluss nicht durchzieht.

Zwei Alphatiere, unterschiedliche Meinungen: Christian Levrat und Christophe Darbellay an den Von-Wattenwyl-Gesprächen.
Zwei Alphatiere, unterschiedliche Meinungen: Christian Levrat und Christophe Darbellay an den Von-Wattenwyl-Gesprächen.
Reuters

Bislang hatte die SP ihre Zustimmung zum umstrittenen Staatsvertrag mit den USA stets daran geknüpft, dass gleichzeitig harte Regeln für den Bankensektor aufgegleist würden. Den bundesrätlichen Vorschlag, Massnahmen gegen Boni-Exzesse und gegen das Klumpenrisiko der Grossbanken zunächst nur als «Planungsbeschluss» vorzuspuren, wiesen führende Sozialdemokraten als zu unverbindlich zurück. Ihre harte Haltung glaubten sich die Genossen leisten zu können, da sie zusammen mit der SVP - die in jedem Fall Nein stimmen will - imstande wären, das Vertragswerk zu liquidieren.

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