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Pressing gegen die Fifa

Bei Korruptionsgerüchten sollen automatisch die Staatsanwälte einschreiten, auch bei Sportverbänden. Das fordert die Rechtskommission des Nationalrats. Bei Sepp Blatter scheint dies bereits Wirkung zu zeigen.

Begrüsst den Vorstoss: Fifa-Präsident Joseph Blatter, hier bei einer Medienkonferenz am 1. Juni 2011.
Begrüsst den Vorstoss: Fifa-Präsident Joseph Blatter, hier bei einer Medienkonferenz am 1. Juni 2011.
Keystone

138 Millionen Franken: So viel Schmiergeld zahlte die 2001 in Konkurs gegangene Zuger Sportvermarktungsagentur ISL beim Verkauf von Fernsehrechten. Wie das Zuger Kantonsgericht 2008 feststellte, befanden sich unter den Empfängern auch hohe Fifa- und IOK-Funktionäre, die zum Teil noch heute in Amt und Würden sind. Hartnäckig halten sich auch Gerüchte, dass bei den WM-Vergaben in Zürich im Dezember 2010 viel Geld bezahlt wurde. Russland und Katar sollen sich so die nötigen Stimmen für die Ausrichtung des prestigeträchtigsten Sportanlasses der Welt 2018 und 2022 gesichert haben.

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