Rang fünf für Schweizer Altersvorsorge

25 Länder hat eine Studie punkto Vorsorgesysteme untersucht. Der Bestenliste schicken die Autoren gleich noch Verbesserungsvorschläge hinterher.

Gegenüber dem Vorjahr einen Rang verloren: Ein älteres Paar spaziert durch Winterthur. (11. Juni 2014)

Gegenüber dem Vorjahr einen Rang verloren: Ein älteres Paar spaziert durch Winterthur. (11. Juni 2014)

(Bild: Keystone)

Der «Melbourne Mercer Global Pension Index 2014» bewertete die Vorsorgesysteme von 25 Ländern hinsichtlich Angemessenheit, Nachhaltigkeit und Integrität. Die Schweiz landete auf dem fünften Rang.

Gegenüber 2013 verlor die Schweiz einen Rang. Sie wurde von Finnland, das neu in die Untersuchung einbezogen wurde, vom vierten Listenplatz verdrängt. Verloren hat die Schweiz bei den Leistungen und bei den Rahmenbedingungen, gewonnen bei der Finanzierung, wie Mercer mitteilte.

Erhöhung des Pensionsalters empfohlen

Profitieren könnte das Schweizer Vorsorgesystem von der Pflicht, Altersleistungen zum Teil als Renten auszubezahlen. Nützen könnte es auch, wenn der Rentenbezug gegenüber dem Kapitalbezug steuerlich bessergestellt würde. Empfehlenswert wäre sodann eine «schrittweise Erhöhung» des Pensionsalters, wie es in der Mitteilung hiess.

Besser als die Schweiz schnitten im Vergleich Dänemark, Australien, die Niederlande und Finnland ab. Am Ende der Rangliste stehen Indien, Südkorea und Japan. Verfasst wurde der «Melbourne Mercer Global Pension Index» von Mercer und dem Australian Centre for Financial Studies.

rar/sda

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