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Rassismusverdacht: Anzeigen gegen Fidel Stöhlker

Der Zürcher PR-Berater hat sich in einem Blog über das «niedere Volk» der Kosovaren ausgelassen. Das hat nun ein rechtliches Nachspiel.

Inzwischen von der Website verschwunden: Blogbeitrag von Fidel Stöhlker. (Screenshot: www.stoehlker.ch)
Inzwischen von der Website verschwunden: Blogbeitrag von Fidel Stöhlker. (Screenshot: www.stoehlker.ch)

«Und schon wieder die Kosovaren. Sie pöbeln, prügeln, schlitzen, stechen und töten Menschen.» Und weiter: «Wir brauchen dieses eigenartige Volk nicht.» Diese Sätze stammen aus einem Blogbeitrag von Fidel Stöhlker, Sohn und Geschäftspartner des prominenten PR-Unternehmers Klaus J. Stöhlker. Der Artikel, in dem es auch heisst, dass die Kosovaren ein «niederes Volk» seien, ist inzwischen von der Website der Stöhlker AG in Zollikon (ZH) gelöscht worden. Zudem entschuldigte sich Fidel Stöhlker in einem Artikel von «20 Minuten Online» in aller Form. Er habe nicht das ganze Volk der Kosovaren gemeint, «sondern Personen, die durch Verbrechen negativ auffallen». Anlass des Blogbeitrags waren die Gewaltverbrechen in Interlaken und Pfäffikon (ZH) mit Tatverdächtigen aus dem Kosovo.

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