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Rauchen, Musik, Wohnen: Die Schweiz stimmt ab

Die Schweizer entscheiden heute an der Urne über den Schutz vor Passivrauchen, die Förderung von Musikunterricht und das «Sichere Wohnen im Alter». Bei zwei der Vorlagen könnte es spannend werden.

Ja zum Schutz für alle: Pro-Kampagne der Lungenliga-Initiative «Schutz vor Passivrauchen» in Zürich.
Ja zum Schutz für alle: Pro-Kampagne der Lungenliga-Initiative «Schutz vor Passivrauchen» in Zürich.

Das Stimmvolk hat am heutigen Sonntag auf eidgenössischer Ebene über drei Vorlagen zu befinden. Offen ist laut Umfragen vor allem der Ausgang der Initiativen zum Passivrauchen und zum Eigenmietwert. Die Musikförderung gilt als relativ unbestritten. Erste Trendrechnungen und Resultate werden ab 12.30 Uhr publiziert.

Die Lungenliga-Initiative «Schutz vor Passivrauchen» verlangt für Rauchverbote schweizweit einheitliche Regeln, was in den meisten Kantonen eine Verschärfung bedeuten würde. Konkret würden bediente Fumoirs und kleine Raucherlokale bei einer Annahme der Vergangenheit angehören.

Gute Chancen für die Musik

Zum dritten Mal in Folge kommt eine Initiative zum Wohneigentum zur Abstimmung: Die Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» des Hauseigentümerverbandes (HEV) verlangt eine Wahlmöglichkeit für Rentner bei der Besteuerung des Eigenmietwerts. Bei den Initiativen ist die Mehrheit der Stimmen und der Stände erforderlich.

Grosse Chancen hat der neue Verfassungsartikel zur Förderung der Musikbildung. Eine Gegenkampagne gab es nicht. Wird der Artikel angenommen, müssen der Bund und die Kantone für einen besseren und günstigeren Zugang zur Musik sorgen. Beim Verfassungsartikel handelt es sich um den Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Volksinitiative «Jugend + Musik».

Weitere Informationen zum Inhalt der verschiedenen Vorlagen sowie Pro und Kontra gibt es hier.

SDA/fko

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