Zum Hauptinhalt springen

Regula Rytz und der ungestüme Sololauf

Die Chefin der Grünen ist gescheitert – das liegt an ihr selbst. Die Zeit der Grünen aber kommt noch.

82 Stimmen haben nicht gereicht: Regula Rytz klatscht nach der Wiederwahl von Ignazio Cassis.
82 Stimmen haben nicht gereicht: Regula Rytz klatscht nach der Wiederwahl von Ignazio Cassis.
Anthony Anex/Keystone

Der grüne Plan, Regula Rytz in den Bundesrat zu wählen, ist gescheitert. Die Bernerin erreichte mit 82 Stimmen zwar einen Achtungserfolg. Das Parlament bestätigte – mehr schlecht als recht – den Tessiner Ignazio Cassis im Amt.

Der strahlenden Siegerin des Wahlherbsts wurden vom neuen Parlament die Grenzen aufgezeigt, obschon sie von Schwergewichten wie CVP-Parteichef Gerhard Pfister in den höchsten Tönen gelobt wird. Dass Rytz durchgefallen ist, liegt an ihr selbst. Sie hat viel Selbstbewusstsein, ist ohne übermässige Demut, ihre Kandidatur war ungestüm – das stösst im Bundeshaus auf wenig Gegenliebe.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.