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Rettet Franz Weber die Zuwanderungsgegner?

Der prominente Umweltschützer macht Werbung für die Ecopop-Initiative, welche die Immigration streng limitieren will. Damit isoliert er sich in Naturschutzkreisen – und verhilft den Initianten vielleicht zum Sammelerfolg in letzter Minute.

Der Ökostreiter der Weltkriegsgeneration kämpft gegen «Überbauung und Zubetonierung»: Franz Weber.
Der Ökostreiter der Weltkriegsgeneration kämpft gegen «Überbauung und Zubetonierung»: Franz Weber.
Keystone

Es wird eng für den Verein Ecopop. Den ökologisch motivierten Migrationskritikern verbleibt noch Zeit bis zum 3. November: Dann läuft die anderthalbjährige Sammelfrist für die Volksinitiative «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» ab.

Für das Begehren, welches das migrationsbedingte Bevölkerungswachstum auf 0,2 Prozent pro Jahr beschränken will, sind nach Angaben des Initiativkomitees bislang 75'000 Unterschriften beisammen. 100'000 sind nötig, damit eine Abstimmung stattfinden kann – doch zu sammeln gilt es bedeutend mehr, da die Bundeskanzlei erfahrungsgemäss viele als ungültig identifiziert. «Wir brauchen daher noch etwa 35'000 Unterschriften. Wir wissen, dass die Zeit dafür knapp ist», sagt Ecopop-Sekretär Andreas Thommen.

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