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Roadcross reicht Initiative gegen Raser ein

Raser sollen weg von der Strasse. Heute hat die Strassenopfer-Organisation ihre Volksinitiative «Schutz vor Rasern» mit über 106'000 Unterschriften der Bundeskanzlei vorgelegt.

Soll nicht mehr vorkommen: Ein beschädigtes Auto steht am 8. Februar 2009 nach einem Raserunfall auf der Autobahn H 18 in Münchenstein im Kanton Basel.
Soll nicht mehr vorkommen: Ein beschädigtes Auto steht am 8. Februar 2009 nach einem Raserunfall auf der Autobahn H 18 in Münchenstein im Kanton Basel.
Keystone

Gut vier Monate vor Ablauf der Sammelfrist hat die Strassenopfer-Organisation Roadcross ihre Volksinitiative «Schutz vor Rasern» heute mit über 106'000 gültigen Unterschriften in Bern eingereicht.

Mit dem Volksbegehren will Roadcross erreichen, dass notorische Tempobolzer für immer von der Strasse verbannt und mit Gefängnis bestraft werden. Schon wer das erste Mal beim Rasen erwischt wird, müsste den Führerschein für mindestens zwei Jahre abgeben.

In Via Sicura aufgenommen

Die populäre Initiative wird von Parlamentarierinnen und Parlamentariern von links bis rechts unterstützt. Widerstand kommt unter anderem vom Strassenverkehrsverband Strassenschweiz, der vor einer Kriminalisierung der Mehrheit der motorisierten Verkehrsteilnehmenden warnt.

Der Bundesrat hat das Anliegen der Initiative im Massnahmenpaket Via Sicura aufgenommen und dem Parlament härtere Strafen und längere Ausweisentzüge für Raser vorgeschlagen. Die Verkehrskommission des Ständerats möchte die Bestimmungen gar noch verschärfen. Die Vorschläge gelten als indirekter Gegenvorschlag zur Initiative.

SDA/wid

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