Zum Hauptinhalt springen

Santésuisse-Chef: «Ich zahle nicht für die Gesunden ein»

Der Kassenverband Santésuisse hat seit dem 1. Juni einen neuen Chef. Christoph Meier sagt, weshalb er diese schwierige Aufgabe übernehmen wollte, und macht eine erste Analyse.

Christoph Meier ist seit dem 1. Juni Chef des Krankenkassenverbands Santésuisse. Er übernimmt das Ruder in einer stürmischen Zeit. «Genau das hat mich gereizt», sagt der promovierte Theologe.
Christoph Meier ist seit dem 1. Juni Chef des Krankenkassenverbands Santésuisse. Er übernimmt das Ruder in einer stürmischen Zeit. «Genau das hat mich gereizt», sagt der promovierte Theologe.
Beat Mathys

Fällt es Ihnen schwer, sich klar auf die Seite der Krankenkassen zu stellen? Schliesslich haben Sie vorher für das Rote Kreuz gearbeitet, das Unparteilichkeit grossschreibt. Christoph Meier: Nein, das fällt mir nicht schwer. Krankenkassen setzen das meiste Geld für Schwerstkranke und Sterbende ein. Das steht in keiner Art und Weise im Widerspruch zu einer humanitären Institution. Das Rote Kreuz bezieht politisch keine Stellung, das stimmt. Aber inhaltlich ist der Unterschied nicht so gross, wie man das meinen könnte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.