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Sawiris und die «sehr, sehr euphorischen Annahmen»

Der Bau des neuen Skigebiets in Andermatt wird vom Staat mit Millionen subventioniert. Eine Studie bezweifelt, dass jemals schwarze Zahlen geschrieben werden.

Samih Sawiris, Präsident der Verwaltungsräte, ist guter Dinge.
Samih Sawiris, Präsident der Verwaltungsräte, ist guter Dinge.
Alexandra Wey, Keystone

Heute Morgen hat Samih Sawiris die Medien nach Andermatt eingeladen, um den Spatenstich für die Sesselbahn am Oberalppass zu feiern. Bereits im Juli erfolgte der Baubeginn einer Sesselbahn auf der gegenüberliegenden Gurschenalp.

Die beiden Sechsersesselbahnen sind Teil der geplanten Skiarena Andermatt-Sedrun, die im Endausbau die Erstellung von insgesamt 14 Skiliften, Gondel- und Sesselbahnen vorsieht. Davon werden zehn Anlagen in der ersten Etappe realisiert, die etwa 130 Millionen Franken kosten soll. Bei aller Freude und Erleichterung, dass nach den mehrjährigen Verzögerungen endlich die Baumaschinen auffahren, gibt es weiterhin skeptische Stimmen. Eine davon ist der Urner Landrat (Kantonsrat) Toni Moser. Der SP-Mann hat Anfang Jahr die Interpellation «Investitionen in Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun an dünnem Faden?» eingereicht.

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