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Schlauer, als dem Waidmann lieb ist

Der Hirsch ist robust, clever und fortpflanzungsfreudig – und er konnte sich in Graubünden stark ausbreiten. Wann und wie er gejagt werden darf, ist im grössten Jagdkanton aber umstritten.

Scharf beobachtet: Jäger sitzen vor einer Jagdhütte in der Nähe von Zernez und suchen mit ihren Feldstechern das Gebiet im Nationalpark ab. (17. August 2013)
Scharf beobachtet: Jäger sitzen vor einer Jagdhütte in der Nähe von Zernez und suchen mit ihren Feldstechern das Gebiet im Nationalpark ab. (17. August 2013)
Nicola Pitaro
Das sogenannte Jägerlatein: Man versucht sich gegenseitig mit Jagdgeschichten zu beeindrucken. (17. August 2013)
Das sogenannte Jägerlatein: Man versucht sich gegenseitig mit Jagdgeschichten zu beeindrucken. (17. August 2013)
Nicola Pitaro
Hat sich da etwas bewegt? Ein Jäger sieht durch das Fernglas alles ganz nah. (17. August 2013)
Hat sich da etwas bewegt? Ein Jäger sieht durch das Fernglas alles ganz nah. (17. August 2013)
Nicola Pitaro
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Vor der Jagdhütte hängt ein Reh kopfüber an einem Haken. Im seinem Bauch klafft ein grosses Loch. Im Maul steckt ein Tannenzweig, die gläsernen Augen sind ins Leere gerichtet. Ein giftiger Wind bläst um die Hütte, sobald sich Wolken vor die Sonne schieben, wird es frostig. Die vier Jäger verziehen sich in die Hütte, wo sie sich für die dreiwöchige Jagd einquartiert haben. Zwei Kajütenbetten, ein Herd, ein Tisch, an der Wand ein paar Geweihe. Mehr hat nicht Platz.

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