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Schneider-Ammann will Bundesrat bleiben

Auch der Wirtschaftsminister will im Amt bleiben: Nach Eveline Widmer-Schlumpf hat heute Johann Schneider-Ammann bestätigt, sich der Wiederwahl in den Bundesrat zu stellen.

Erst ein Jahr im Amt: Bundesrat Johann Schneider-Ammann. (Archivbild)
Erst ein Jahr im Amt: Bundesrat Johann Schneider-Ammann. (Archivbild)
Reuters

Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann will im Bundesrat bleiben. Zunächst seien aber die Parteien mit ihren Diskussionen und dann das Parlament mit Entscheiden am Zug. Das warte er ab und das respektiere er, sagte er dem Schweizer Fernsehen.

Schneider-Ammann äusserte sich im Zusammenhang mit der Diskussion über die Verteilung der Bundesratssitze bei den Gesamterneuerungswahlen am 14. Dezember. Er habe vor einem Jahr gesagt, dass er nicht nur für ein Jahr zur Bundesratswahl antrete, sagte Schneider-Ammann in der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens.

Sache der Parteien

«Im Übrigen ist es eine Angelegenheit der Parteien, jetzt miteinander festzulegen, wie es weitergehen soll.» Am Schluss sei es Sache des Parlaments, zu entscheiden, wer im Bundesrat sein solle. Das respektiere er als Bundesrat und warte ab. Das Interview wurde vorab auf der Website des Fernsehens ausgestrahlt.

Schneider-Ammann ist seit einem Jahr Bundesrat. Seine Partei, die FDP, verlor bei den Wahlen am 23. Oktober fünf Nationalratssitze. Mit einem Wähleranteil von 15,1 Prozent ist sie hinter der SVP und der SP die drittstärkste Partei. Die FDP pocht auf zwei Sitze im Bundesrat.

Widmer-Schlumpf tritt an

Am Sonntag war bekannt geworden, dass Bundesrätin Eveline Widmer- Schlumpf (BDP) am 14. Dezember zur Wiederwahl antreten wird. Die Wiederwahl der Finanzministerin gilt als nicht gesichert. Den Entscheid der Bündnerin, anzutreten, gab BDP-Parteipräsident Hans Grunder in der Sonntagspresse bekannt.

Zuvor hatten verschiedene Medien den Rücktritt Widmer-Schlumpfs gefordert. Trotz ihrer Sitzgewinne am 23. Oktober verfüge die BDP über eine zu kleine Hausmacht, um einen Bundesratssitz beanspruchen zu können, lautete das Argument.

SDA/wid

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