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Schweiz bei Kleinwaffenexporten am transparentesten

Der «Small Arms Survey»-Bericht prüfte rund 50 Staaten auf ihre Durchsichtigkeit beim Export von leichtem Kriegsmaterial.

2016 betrug das Welthandelsvolumen von Kleinwaffen 6,5 Milliarden Dollar: 9-Millimeter-Patronen der Ruag. Foto: Keystone
2016 betrug das Welthandelsvolumen von Kleinwaffen 6,5 Milliarden Dollar: 9-Millimeter-Patronen der Ruag. Foto: Keystone

Die Schweiz rangiert bei der Transparenz der Kleinwaffenexporte auf Rang eins, vor Deutschland und den Niederlanden, die gleichauf vor Serbien und Grossbritannien liegen. Dies geht aus dem am Mittwoch in Genf veröffentlichten «Small Arms Survey» für das Jahr 2016 hervor.

Der Bericht untersuchte rund 50 Staaten, welche jährlich Kleinwaffen im Wert von mehr als zehn Millionen Dollar exportieren. Am wenigsten transparent sind die Exporte von Nordkorea, Iran und Saudiarabien.

Umfrage gilt als besonders anerkannt

2016 betrug das Welthandelsvolumen von Kleinwaffen 6,5 Milliarden Dollar. Dies sei ein Anstieg von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr, heisst es im Bericht, der sich auf Daten der Uno bezieht. Die USA lagen beim Export vor Italien und Brasilien, die Schweiz auf Rang 17. Bei den Importen liegen die USA, Saudiarabien und Indonesien an der Spitze.

Der «Small Arms Survey» gilt bei der Forschung rund um das Thema Waffen als besonders anerkannt. Als Kleinwaffen verstehen die Autoren alle Waffen, die von einem Menschen oder einer kleinen Gruppe getragen oder die von einem Lasttier oder einem leichten Fahrzeug transportiert werden können.

SDA/step

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