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Schweizer Armee will neue Lenkwaffen

Auf dem Wunschzettel der Schweizer Armee stehen rund 180 neue Luft-Luft-Lenkwaffen für die F/A-18-Flotte. Sie dürften Bestandteil des Rüstungsprogramms fürs laufende Jahr sein.

Ausgerüstet mit je zwei Luft-Luft-Raketen vom Typ Amraam sowie je zwei Sidewinder-Lenkwaffen: Zwei F/A-18-Kampfflugzeuge im Einsatz über den Alpen.
Ausgerüstet mit je zwei Luft-Luft-Raketen vom Typ Amraam sowie je zwei Sidewinder-Lenkwaffen: Zwei F/A-18-Kampfflugzeuge im Einsatz über den Alpen.
Keystone

Gemäss Defence Professionals, einer gut informierten amerikanischen Webplattform für Militärfragen, möchte die Schweizer Armee demnächst in Tucson, Arizona, auf Einkaufstour gehen. Das Objekt der Begierde: rund 180 Luft-Luft-Lenkwaffen, hauptsächlich vom neusten Typ Amraam, im Wert von über 350 Millionen Franken. Jakob Büchler (CVP, SG), Präsident der nationalrätlichen Sicherheitskommission (SIK), bestätigt, dass er von diesem Vorhaben gehört habe. Und auch für Roland Borer (SVP, SO), ebenfalls Mitglied der SIK, passt dieses Rüstungsgeschäft in die laufende Strategie: «Nachdem man den Kauf von neuen Kampfjets verschoben hat, muss man die vorhandenen Flugzeuge entsprechend nachrüsten.»

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