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Schweizer Finanzplatz will es sich mit den Russen nicht verderben

Die Schweizer Banken und Rohstoffhändler haben bei einer Verschärfung des Sanktionsregimes viel zu verlieren. Die Grossbanken bezeichnen Russland unumwunden als Schlüsselmarkt.

Reiche Russen legen ihr Geld nicht nur in der Schweiz an, sie geben es gerne auch hier aus: Russische Zuschauer am White Turf in St. Moritz.
Reiche Russen legen ihr Geld nicht nur in der Schweiz an, sie geben es gerne auch hier aus: Russische Zuschauer am White Turf in St. Moritz.
Keystone

Die Schweiz hat sich dem internationalen Sanktionsregime gegen Russland bislang nicht angeschlossen. Wirtschaftliche Überlegungen dürften dabei eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben. Die wachsende Bedeutung des Riesenreiches für den helvetischen Finanzplatz wird von offizieller Seite nicht geleugnet. Die Schweizer Botschaft in Moskau schrieb Ende ­November in ihrem Wirtschaftsbericht ohne Umschweife, dass den ökonomisch aufstrebenden Staaten wie Russland «angesichts der zunehmenden Abschottung der traditionellen Märkte in Zukunft eine erhöhte Bedeutung für die Akquise von Neukunden» zukommen werde.

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