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Schweizer Hauptrolle in sportlicher Problemzone

Die Verschärfung des Korruptionsstrafrechts reiche nicht dazu, Eklats wie bei der Fifa zu verhindern, sagt Eric Martin von Transparency International Schweiz.

«Strengere Regeln»: Eric Martin, Präsident von Transparency Schweiz.
«Strengere Regeln»: Eric Martin, Präsident von Transparency Schweiz.
Keystone

Der Weltfussballverband Fifa sei eigentlich «beispielhaft geführt», sagte der Weltwirtschaftsexperte Eric Martin am Donnerstag in Zürich mit ironischem Lächeln – verglichen jedenfalls mit den zahlreichen anderen internationalen Sportverbänden, die ebenfalls in der Schweiz ihre Hauptsitze haben. Die Fifa habe immerhin eine Ethikkommission – davon seien andere Verbände noch sehr weit entfernt. Damit sei die Gefahr, dass mit dem nächsten sportlichen Skandal der Standort Schweiz erneut in Misskredit gerate, logischerweise gross.

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