Schweizer Militär sagt Flugshow in Luzern ab

Die Schweizer Luftwaffe zieht aus den Unglücksfällen innert eines Monats die Konsequenzen. Sie verzichtet auf eine Flugdarbietung.

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Nach den zwei Abstürzen einer F/A-18 und eines Super-Puma-Helikopters innerhalb von vier Wochen hat Korpskommandant Aldo Schellenberg die Vorstellung der Schweizer Luftwaffe an den «Air&Space Days» des Verkehrshauses Luzern abgesagt. Die Flugshow hätte am Samstag stattfinden sollen.

Aus Rücksicht gegenüber den drei tödlich verunglückten Piloten finde die Show des PC-7 Teams, des Super Puma Display Teams und der Fallschirmaufklärer nicht statt, teilte das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) heute mit. Der Entscheid sei mit VBS-Chef Guy Parmelin abgesprochen worden.

Auch das Fliegerschiessen findet nicht statt

Die Absage habe keinen Einfluss auf die Veranstaltungen des Verkehrshauses der Schweiz. Zuvor hatte das VBS bereits das Fliegerschiessen auf der Axalp abgesagt, das am 12. und 13. Oktober hätte stattfinden sollen. Auch das mit der Fliegerdemonstration verbundene Trainingsschiessen wurde annulliert.

Letzte Woche war ein Super-Puma der Luftwaffe in der Nähe des Gotthard-Hospizes abgestürzt. Beide Piloten kamen dabei ums Leben. Vor Monatsfrist war ein Kampfjet vom Typ F/A-18 im Sustengebiet auf einem Trainingsflug in der Nähe des Gipfels Hinter Tierberg zerschellt. Der Pilot überlebte den Unfall nicht.

fal/sda

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