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Schwere Vorwürfe an Rudolf-Steiner-Schule

Eltern klagen die Schule im Kanton Aargau an, sie zeige sektiererische Züge und beschäftige Lehrer, die Gewalt anwendeten. Der Regierungsrat spricht von einer Ausnahmesituation.

Andernorts funktioniert es: Schülerinnen einer Mittelschulklasse der Rudolf-Steiner-Schule in St. Gallen.
Andernorts funktioniert es: Schülerinnen einer Mittelschulklasse der Rudolf-Steiner-Schule in St. Gallen.
Gaëtan Bally, Keystone

Die Rudolf-Steiner-Schule im aargauischen Schafisheim sieht sich seit Monaten mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Mehrere Eltern sprechen von Mobbing, Ausgrenzung von Schülern, von Unterdrückung und körperlicher Gewalt. Schulbehörden haben Untersuchungen und Verbesserungen angeordnet, Politiker fordern Aufklärung. Eine Mutter hat eine Strafanzeige wegen Tätlichkeit gegen eine Lehrerin eingereicht. Die Mutter wirft der Lehrerin vor, sie habe Kinder ausgegrenzt und an die Wand gestellt – mit dem Gesicht von der Klasse abgewandt: «Unseren Sohn hat sie von hinten derart hart an den Schultern gepackt, dass er blaue Flecken davontrug.» Eine andere Lehrerin wird beschuldigt, sie habe einen Schüler auf den Boden gedrückt und über den Boden geschleift. Eine Mutter sagt, eine Praktikantin habe einen fluchenden Schüler in der Toilette eingesperrt und ihn aufgefordert, seinen frechen Mund mit Seife auszuwaschen. Elf Eltern gelangten an den Kinderschutz Baden oder ans Inspektorat der Volksschule. Die Schule löse Probleme mit Gewalt, die pädagogischen Methoden und Massnahmen seien veraltet, kritisierten sie.

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