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Seco-Korruptionsaffäre: Erste Urteile nach fünf Jahren

Die Bundesanwaltschaft hat drei IT-Unternehmer und einen Treuhänder verurteilt. Ausstehend sind noch die Verfahren gegen die Hauptbeschuldigten.

Christian Brönnimann, Mischa Aebi
Ein Beamter lässt sich beschenken, weil er jahrelang Millionenaufträge an befreundete Unternehmer vergibt. Illustration: Christoph Fischer
Ein Beamter lässt sich beschenken, weil er jahrelang Millionenaufträge an befreundete Unternehmer vergibt. Illustration: Christoph Fischer

Es ist der wohl grösste Korruptionsfall, den die Bundesverwaltung in jüngerer Zeit erlebt hat: die Affäre rund um einen bestechlichen Beamten aus dem Staatssekretariat für Wirtschaft Seco. Der IT-Ressortleiter vergab jahrelang Millionenaufträge an befreundete Unternehmer – widerrechtlich freihändig und ohne jegliche Kontrolle. Dafür liess er sich beschenken, etwa mit Reisen, exklusiven Fussball-Tickets, Elektronikgeräten und Geld.

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