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So funktioniert der russische Geld-Waschsalon

Erstmals zeigen Bankdokumente detailliert, wie riesige Summen zu Schweizer Banken flossen. 37 Millionen Dollar landeten auf dem Konto eines Putin-Strohmanns.

Sein wohl engster Freund, der Konzertcellist Sergei Roldugin, hatte ein millionenschweres Konto in der Schweiz: Russland-Präsident Wladimir Putin.

Sein wohl engster Freund, der Konzertcellist Sergei Roldugin, hatte ein millionenschweres Konto in der Schweiz: Russland-Präsident Wladimir Putin.

(Bild: Davide Monteleone/laif)

Christian Brönnimann@ch_broennimann
Oliver Zihlmann@oliver_zihlmann

Würde ein Schweizer Handwerksbetrieb einen derartigen Vertrag ausstellen – der Kunde würde ihm das Papier um die Ohren hauen.

Gemeint ist der Vertrag einer Firma aus Panama für den angeblichen Verkauf von über 20'000 Kleidungsstücken – Hosenanzüge, Blazer, Mäntel. Erstens ist der Vertrag, gemessen an der Grösse des Geschäfts, äusserst rudimentär. Zweitens sind die Absätze des Vertrags falsch nummeriert. Drittens sind die Preise unrealistisch – Damenwesten in der Version «deluxe» kosten zum Beispiel sechsmal weniger als in der Standardvariante. Und viertens beträgt die Vertragssumme sieben Millionen Euro. Trotzdem flossen gestützt darauf über zwölf Millionen Euro auf das Genfer Bankkonto der angeblichen Kleiderverkäufer bei der Crédit Agricole Schweiz.

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