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«So verpasst man es, die Jungen anzusprechen»

«Unsere Gesellschaft ist nicht am Verdummen. Das Interesse an relevanten Themen wäre grundsätzlich vorhanden»: Mark Eisenegger, Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich. Hier an der Jahrbuch-Präsentation von 2015.

Herr Eisenegger, laut Ihren Befunden nimmt die Gruppe der News-Unterversorgten in der Schweiz dramatisch zu. Wie messen Sie die Versorgung?

Sind wir am Verdummen?

Wie können wir die Versorgung verbessern?

Sie schreiben in Ihren Befunden, dass die Journalisten ihrer Watch-Dog-Funktion zu wenig nachkommen, weil sie sich nicht auf denselben Plattformen bewegen wie die Gruppe der News-Unterversorgten. Was müssten wir anders machen?

Sie konstatieren auch, dass die Qualität sinkt. Ein Merkmal dafür ist die Einordnungsleistung. Wie messen Sie sie?

Die Wochenzeitung WOZ ist bei dieser Befragung erstmals erfasst, und sie landet gleich auf Platz 4, nach drei SRF-Sendungen. Was macht sie so gut?

Die «Weltwoche» rangiert vor dem «Tages-Anzeiger». Was macht sie besser?

Sie regen an, dass die Schweiz von Tech-Intermediären wie Google und Facebook eine Steuer verlangen und damit den Journalismus finanzieren soll. Ist das realisierbar?