Zum Hauptinhalt springen

SP-Nationalrätin will nicht mehr antreten

«Man soll sich nicht an der Macht festklammern»: Maria Bernasconi will ihren Nationalratssitz für jüngere freimachen.

Gehörte 16 Jahre dem Nationalrat an: Maria Bernasconi.
Gehörte 16 Jahre dem Nationalrat an: Maria Bernasconi.

Die Genfer SP-Nationalrätin Maria Bernasconi wird bei den eidgenössischen Wahlen 2015 nicht mehr antreten. Die 58-Jährige will ihren Sitz für jüngere Kräfte frei machen. Bernasconi wird dem Nationalrat bis zu den Wahlen 16 Jahre lang angehört haben.

Sie sass für die SP Genf von 1995 bis 1999 und seit 2003 wieder im Nationalrat. Obwohl nach wie vor viel Begeisterung für die Politik da sei, habe sie nach reiflichem Bedenken entschieden, im Herbst 2015 nicht erneut anzutreten und den Platz für jüngere Kräfte freizumachen, teilte sie am Montag mit.

Weiterhin Generalsekretärin

«Man soll sich nicht an der Macht festklammern und aufbrechen, wenn das Fest noch schön ist», sagte sie am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Sie wird ihr Amt als Generalsekretärin des Personalverbands des Bundes weiterführen.

Die SP Genf lobte Bernasconi als «engagierte und mutige Frau». Sie habe sich für die Gleichstellung von Männern und Frauen, für einen effizienten Service Public, gegen Rassismus und für eine offene Schweiz eingesetzt.

SDA/mrs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch