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Stromlobby will 450 Millionen pro Jahr für die Wasserkraft

Stromfirmen sehen die Wasserkraft in ihrer Substanz bedroht. Lobbyisten verbreiten diese Angst im Bundeshaus – und fordern Zuschüsse von jährlich 450 Millionen Franken für bereits gebaute Wasserkraftwerke.

Das Bundesamt für Energie prüft den Kauf von Schweizer Wasserkraftwerken.
Das Bundesamt für Energie prüft den Kauf von Schweizer Wasserkraftwerken.
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Der Stausee von Grande Dixence:  «Viele sind sich gar nicht bewusst, wie dramatisch die Situation ist», sagt Jasmin Staiblin, die Cheffin des Stromkonzerns Alpiq
Der Stausee von Grande Dixence: «Viele sind sich gar nicht bewusst, wie dramatisch die Situation ist», sagt Jasmin Staiblin, die Cheffin des Stromkonzerns Alpiq
zvg
Urs Meister: «Wasserkraft überlebt auch ohne Subventionen.»
Urs Meister: «Wasserkraft überlebt auch ohne Subventionen.»
zvg
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Fast 60 Prozent des in der Schweiz verbrauchten Stroms stammen aus Wasserkraft. Diese Energieproduktion ist sauber, erneuerbar und löst hierzulande Heimatgefühle aus. Kein Wunder also, werden Politiker aktiv, wenn diese Energieerzeugung gefährdet scheint.

In der Debatte zur Energiestrategie 2050 hat der Nationalrat Subventionen von 600 Millionen Franken für neu zu bauende Wasserkraftwerke bewilligt. Doch nun sollen zusätzlich auch Wasserkraftwerke subventioniert werden, die seit Jahren Strom liefern, wie die Energiekommission des Ständerates durchschimmern lässt. Das Gremium fordert das Bundesamt für Energie dazu auf, mehrere Fördermodelle auszuarbeiten.

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