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«Stromlücke? Das ist Angstmacherei»

Die Energie-Stiftung ist überzeugt, dass die drei ältesten Atomkraftwerke in der Schweiz problemlos sofort abgeschaltet werden könnten. Die Strombranche widerspricht.

Die Kernkraftwerke Beznau I und II sind seit 1969 respektive 1972 in Betrieb (Druckwasserreaktoren, Leistung von je 365 Megawatt). Da AKW eine Lebensdauer von 45 bis 50 Jahren haben, müssen die Beznau-Werke etwa ab 2014, spätestens aber 2019 abgeschaltet werden. (28. Mai 2011)
Die Kernkraftwerke Beznau I und II sind seit 1969 respektive 1972 in Betrieb (Druckwasserreaktoren, Leistung von je 365 Megawatt). Da AKW eine Lebensdauer von 45 bis 50 Jahren haben, müssen die Beznau-Werke etwa ab 2014, spätestens aber 2019 abgeschaltet werden. (28. Mai 2011)
Alessandro Della Bella, Keystone
Wie Beznau II wurde auch das AKW Mühleberg im Jahr 1972 in Betrieb genommen (Siedewasserreaktor, Leistung von 373 Megawatt). Die Betreiberin BKW hat beschlossen, das Werk 2019 vom Netz zu nehmen.
Wie Beznau II wurde auch das AKW Mühleberg im Jahr 1972 in Betrieb genommen (Siedewasserreaktor, Leistung von 373 Megawatt). Die Betreiberin BKW hat beschlossen, das Werk 2019 vom Netz zu nehmen.
Keystone
Das Atomkraftwerk Leibstadt ist seit 1984 in Betrieb (Siedewasserreaktor, Leistung von 1165 Megawatt). Die fünf Kraftwerke in der Schweiz produzieren rund 40 Prozent des Schweizer Stroms.
Das Atomkraftwerk Leibstadt ist seit 1984 in Betrieb (Siedewasserreaktor, Leistung von 1165 Megawatt). Die fünf Kraftwerke in der Schweiz produzieren rund 40 Prozent des Schweizer Stroms.
Keystone
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Als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe in Japan will Deutschland die sieben ältesten seiner 17 Atomkraftwerke mit sofortiger Wirkung vom Netz nehmen. Kernkraft-Befürworter warnen zwar oft vor einer Stromlücke, die entstünde, wenn man Reaktoren abstelle. Gemäss einer Rechnung von «Spiegel online» ist das aber nicht der Fall. Deutschland verfüge über grosse überschüssige Kapazitäten, die für die Stromversorgung gar nicht benötigt würden. «Die sieben Meiler sind verzichtbar», schreibt der «Spiegel».

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