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Sturm reisst Dach von Villa am Neuenburgersee

Der starke Wind hat in der Schweiz zahlreiche Schäden angerichtet. Eine erste Bilanz.

Sturmwinde von bis zu 143 Kilometer pro Stunde: Ein kaputtes Zirkuszelt, Tromben und Flugzeuge mit Problemen. (Video: Nicolas Fäs)

Die Schweiz blickt auf ein stürmisches und kaltes Wochenende zurück. Die Schneefallgrenze variiert zwischen 400 und 700 Metern, wie der Wetterdienst Meteonews heute mitteilt. In höheren Lagen fielen in den vergangen Stunden zwischen 30 und 50 Zentimeter Neuschnee.

Das Wetter bescherte den Einsatzkräften in verschiedenen Kantonen viel Arbeit:

  • Die Kantonspolizei Fribourg registrierte 30 Meldungen. Besonders stark betroffen war der Bezirk La Broye. Ein Leser-Reporter machte gestern um 23 Uhr in Cheyres am Neuenburgersee ein Bild von acht Booten, die von ihren Anhängern gekippt waren. Zum Schaden könne er keine Angaben machen, so der Leser-Reporter. Die vier mittleren und vier grossen Boote waren am Ufer auf Anhänger geladen, der gestrige Sturm habe sie weggefegt, so der Leser-Reporter.
  • Bei der Kantonspolizei Solothurn gingen 65 Meldungen ein. Viele davon wegen umgestürzten Bäumen oder losen Dachziegeln. Verletzt wurde niemand, wie es in einer Mitteilung von heute heisst.
  • Die Thurgauer Einsatzkräfte mussten 30-mal ausrücken. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.
  • In Siebnen standen zwei Keller unter Wasser, insgesamt waren sechs Einsätze auf umgestürzte Bäume zurückzuführen, wie die Schwyzer Kantonspolizei am Montag mitteilte.
  • Die S-Bahn-Strecke Bern-Schwarzenburg war von Mitte Nachmittag an und bis gegen 20 Uhr unterbrochen. Grund war ein zwischen Köniz und Schwarzenburg umgestürzter Baum, wie die Bahnverkehrsinformation mitteilte.
  • Die BaselbieterPolizei zählte 40 bis 50 Schadenmeldungen, darunter ein beschädigtes Dach in Ettingen und einen Blitzeinschlag in Sissach.

Ein Video vom Flughafen Zürich zeigt eindrücklich, wie stark die Windböen waren. Zahlreiche Flugzeuge gerieten bei der Landung oder beim Abflug ins Schlingern.

(Quelle: Youtube/ Steven Stanzani)

SDA/woz

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