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SVP schwächelt

Zwei Monate vor den Wahlen schneidet die SVP bei den Schweizer Stimmberechtigten verhältnismässig schlecht ab. Das Wahlziel von 30 Prozent hätte die Partei weit verfehlt. Dies ergab eine Umfrage.

Wäre bereits Anfang August gewählt worden, wäre die SVP noch auf einen Wähleranteil von 24,8 Prozent gekommen. Bei den Wahlen 2007 waren es 28,9 Prozent.

Damit wäre die SVP zwar noch immer klar die stärkste Kraft im Land, ihr Wahlziel von 30 Prozent hätte die Partei aber verfehlt. Grosse Gewinnerin sind in der Umfrage im Auftrag der Zeitungen «Blick» und «SonntagsBlick» die Grünliberalen mit einem Wähleranteil von 7,2 Prozent (Wahlen 2007: 1,4). Die Grünliberalen sind mittlerweile in 14 Kantonen präsent.

Konstant bleiben gemäss der Umfrage SP (19,5%; Wahlen 2007: 19,5%) und Grüne (9,6%; Wahlen 2007: 9,9%). Auch die FDP könnte sich halten und käme auf einen Wähleranteil von 17,8 Prozent (Wahlen 2007: 17,7%). Die CVP hingegen erreichte nur noch 12,4 Prozent (14,9%). Die BDP käme auf 3,0 Prozent.

Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Demoscope durchgeführt. Befragt wurden 1002 Wahlberechtigte in der Deutschschweiz und der Romandie.

SRG-Wahlbarometer zeigt anderes Bild

Der jüngste Wahlbarometer der SRG SSR von Mitte Juli hatte ein leicht anderes Bild gezeigt: Zwar verlor die SVP ebenfalls (27,4%), doch die Grünliberalen steigerten sich lediglich auf 4,6 Prozent. Die CVP hatte leicht zulegen können. SP und FDP rutschten im Vergleich zu den Wahlen 2007 etwas ab. Die Grünen blieben konstant. Die eidgenössischen Wahlen finden am 23. Oktober statt.

SDA/bru

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