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SVP soll falsche Angaben zu den Wahlkampfausgaben gemacht haben

Das Schweizer Fernsehen berichtet, eine interne Buchhaltung der SVP beziffere die Ausgaben der Partei für den Wahlkampf 2007 auf 7,4 Millionen. Toni Brunner bestreitet, falsche Zahlen genannt zu haben.

Es habe nie offizielle Zahlen der SVP zu ihren Wahlkampfausgaben gegeben: Toni Brunner in der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens. (9. August 2012)
Es habe nie offizielle Zahlen der SVP zu ihren Wahlkampfausgaben gegeben: Toni Brunner in der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens. (9. August 2012)

Eine vertrauliche interne Buchhaltung der SVP wirft laut der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens (SF) ein neues Licht auf den Wahlkampf 2007. Die Wahlkampfausgaben seien höher, als die Partei damals kommunizierte. Die SVP habe damals 7,4 Millionen Franken in den Wahlkampf investiert, hiess es in der Sendung. SVP-Präsident Toni Brunner sagte dazu, in der Schweiz müsse jede Partei selber Spender finden. Die SVP gebe sich sehr grosse Mühe dabei.

2007 fünf Millionen genannt

Laut «10 vor 10» schrieb der damalige Pressesprecher der SVP dem Schweizer Fernsehen 2007, die Partei habe 5 Millionen Franken für den Wahlkampf eingesetzt. Auch der damalige Parteipräsident Ueli Maurer habe diese Zahl genannt.

Brunner sagte dazu, die SVP gebe keine öffentliche Auskunft über Spenden, es sei ihm schleierhaft, wie eine solche Zahl bestätigt werden konnte.

SDA/mw

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