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SVP-Führung umgarnt eine Frau für das Präsidentenamt

Parteistrategen versuchen Monika Rüegger als Nachfolgerin von Albert Rösti zu gewinnen. Die Obwaldner Nationalrätin zögert allerdings.

Im Fokus: Neo-Nationalrätin Monika Rüegger ist die erste Frau, die je im Kanton Obwalden ins nationale Parlament gewählt wurde. Bild: Keystone

Im Fokus: Neo-Nationalrätin Monika Rüegger ist die erste Frau, die je im Kanton Obwalden ins nationale Parlament gewählt wurde. Bild: Keystone

Denis von Burg@sonntagszeitung
Mischa Aebi@sonntagszeitung

Die SVP hat zwar zwei Kronfavoriten für das Amt des Parteipräsidenten. Sie hat aber auch zwei Hypotheken. Dem Zürcher Nationalrat Thomas Matter traut man zwar die Führung einer Partei zu. Viele fürchten indes, ein Privatbanker käme bei der mittelständisch ­orientierten SVP-Basis nicht sehr gut an. Der junge Innerschweizer Bauer Marcel Dettling gilt als «gmögiger» Mann mit Macherqualitäten. Viele fürchten aber, dass er als Präsident in der jetzigen Situation von der Partei verheizt würde, seine familiäre ­Situation den Job nicht zulasse und er deshalb vielleicht gar nicht erst antreten wolle.

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