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SVP-Tierfreunde im Ständerat verärgern die Bauernpolitiker ihrer Partei

Die Ständeräte Jenny, Amstutz und Bürgi wollen Tierquälern die Staatsbeiträge streichen. Die SVP-Landwirte reagieren ungehalten.

Verweigerung von Beiträgen: Mastkälber in einem Schweizer Stall ohne Auslauf ins Freie.
Verweigerung von Beiträgen: Mastkälber in einem Schweizer Stall ohne Auslauf ins Freie.
Keystone

Wenn ein Bauer seine Rinder, Schafe oder Pferde schlecht behandelt, dann hat er trotzdem Anspruch auf landwirtschaftliche Direktzahlungen. Das Bundesgericht entschied diesen Sommer, dass bei Verstössen gegen die Tierschutzgesetzgebung nur derjenige Beitragsteil gestrichen werden darf, der in direktem Zusammenhang mit der Nutztierhaltung steht. Flächenbeiträge für die Bodenbewirtschaftung zum Beispiel müssen einem Landwirt auch nach einer Verurteilung wegen Tierquälerei ausbezahlt werden.

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