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Swisscom geht gegen Sex-Anbieter auf dem Handy vor

Viele Smartphone-Nutzer tappen in Sex-Abo-Fallen. Dem Ombudsmann sind die Hände gebunden.

Die Gefahr der Versuchung: Odysseus liess sich anketten, um nicht den Sirenen zu folgen. Gemälde von Otto Greiner. Foto: Alamy
Die Gefahr der Versuchung: Odysseus liess sich anketten, um nicht den Sirenen zu folgen. Gemälde von Otto Greiner. Foto: Alamy

Smartphonefallen sind ein wachsendes Ärgernis, insbesondere wenn es um Sex geht: Es gibt Internetseiten, auf denen man ohne vorherige Eingabe der Telefon- oder der Kreditkartennummer einen Kauf auslöst. Oft reicht es, dass bloss die Seite heruntergescrollt und irrtümlicherweise irgendwo der Bildschirm berührt wird – schon schnappt die Falle zu. Oliver Sidler, Ombudsmann der Telekommunikation, sagte letztes Jahr im «Kassensturz», dass so zustande gekommene Käufe «klar illegal» seien. Nun erweckt ausgerechnet ein Stiftungsrat der Schlichtungsstelle Ombudscom den Anschein, mit solchen Anbietern zu geschäften.

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