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Tessin kündigt mobile Radar-Anlagen an

Nach Kritik innerhalb der Regierung, Geschwindigkeitskontrollen würden «unverhältnismässig» zunehmen, konnte ein Kompromiss gefunden werden.

Über mobile Kontrollen, ausgenommen auf der A2, wird neu informiert: Ein Radar in der Nähe von Lausanne. (Symbolbild)
Über mobile Kontrollen, ausgenommen auf der A2, wird neu informiert: Ein Radar in der Nähe von Lausanne. (Symbolbild)
Schmid Maxime, Keystone

Autofahrerinnen und Autofahrer werden im Tessin ab 1. Juli darüber wöchentlich informiert, in welchen Regionen Geschwindigkeitskontrollen stattfinden. Die Regierung setzt mit den Ankündigungen einen Beschluss des Kantonsparlaments um.

Der Tessiner Grosse Rat hatte im April 2016 mit hauchdünner Mehrheit gefordert, dass mobile Geschwindigkeitsmessanlagen genau signalisiert werden müssen. Die entsprechende Motion war von zwei Grossräten der CVP und SVP lanciert worden. Sie kritisierten die in ihren Augen unverhältnismässige Zunahme von Radarkontrollen.

Auch über Facebook und Twitter

Nach Tests vor Ort und Gesprächen mit anderen Kantonen wird nun aber ein Kompromiss umgesetzt. Ziel bei der Umsetzung müsse sein, dass trotz Ankündigung die Effizienz der Kontrollen nicht zunichte gemacht werde, schrieb die Regierung heute.

Informiert wird wöchentlich, in welchen Gemeinden und Bezirken kontrolliert wird. Die Kontrollen werden mit Medienmitteilungen sowie über Facebook und Twitter angekündigt.

Ausgeklammert bleiben aber Kontrollen mit Lasergeräten sowie zivilen Polizeifahrzeugen. Auch für die A2 entfällt die Ankündigung der Geschwindigkeitskontrollen. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hatte sich laut Tessiner Regierung dagegen ausgesprochen.

SDA/sep

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