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Todesurteil trotz offener Fragen

Das Bundesamt für Umwelt erlaubt es, zwei Wölfe aus dem Calandarudel abzuschiessen – trotz eines umstrittenen Anfütterungsplatzes in Dorfnähe.

Zwei Wölfe des Calandarudels sollen sterben: Wildexperten haben das Todesurteil gefällt.
Zwei Wölfe des Calandarudels sollen sterben: Wildexperten haben das Todesurteil gefällt.
Keystone
Obwohl es bisher keine gefährlichen Situationen für Menschen gab, stuft das Bafu das Verhalten einiger Wölfe als problematisch ein.
Obwohl es bisher keine gefährlichen Situationen für Menschen gab, stuft das Bafu das Verhalten einiger Wölfe als problematisch ein.
Keystone
Das einzige Schweizer Wolfsrudel bekam im August zum vierten Mal Junge: Welpe am Calanda. (14. August 2015)
Das einzige Schweizer Wolfsrudel bekam im August zum vierten Mal Junge: Welpe am Calanda. (14. August 2015)
Amt für Jagd und Fischerei Kanton Graubünden
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Die Wildtierexperten von Umweltministerin Doris Leuthard (CVP) haben für zwei Wölfe aus dem Calandarudel das Todesurteil gefällt. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) stimmt dem Gesuch der Kantone St. Gallen und Graubünden um eine Abschussbewilligung zu. Die Jagdbehörden der beiden Kantone haben nun bis am 31. März 2016 Zeit, zwei der zehn Tiere aus dem Rudel zu erlegen. Obwohl es bisher zu keinen gefährlichen Situationen für Menschen gekommen ist, stuft das Bafu im Einklang mit den beiden Kantonen das Verhalten einiger Wölfe als problematisch ein.

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