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Urs Schwaller verabschiedet sich aus Bern

Der CVP-Ständerat tritt bei den Wahlen im Oktober 2015 nicht mehr an.

Möchte mehr Zeit in Weiterbildungsprojekte und für Mandate als Rechtsanwalt investieren: Urs Schwaller.
Möchte mehr Zeit in Weiterbildungsprojekte und für Mandate als Rechtsanwalt investieren: Urs Schwaller.
Keystone

Der Freiburger CVP-Ständerat Urs Schwaller wird bei den nächsten Wahlen im Oktober 2015 nicht mehr kandidieren. Mit dem Rückzug aus der aktiven Bundespolitik werde er beruflich mehr Zeit für Mandate als Rechtsanwalt und für verschiedene Weiterbildungsprojekte haben, teilte Schwaller am Freitag mit.

Der bald 62-jährige Freiburger Anwalt sitzt seit 2003 im Ständerat. Zuvor war er von 1986 bis 1991 als Oberamtmann des Sensebezirks und von 1992 bis 2004 als Staatsrat des Kantons Freiburg tätig gewesen. 2005 wurde er zum Präsidenten der CVP-Fraktion gewählt. Im Januar 2014 übergab er dieses Amt an den Tessiner Filippo Lombardi.

Mehrmals als Bundesratskandidat gehandelt

Schwaller war mehrmals als möglicher Bundesratskandidat gehandelt worden. Bei den Bundesratswahlen 2009 wurde er von seiner Fraktion offiziell nominiert. Er unterlag aber im vierten Wahlgang dem FDP-Kandidaten und heutigen Bundespräsidenten Didier Burkhalter.

Urs Schwaller ist derzeit Mitglied der Staatspolitischen Kommission, der Finanzkommission und der Finanzdelegation. Zudem amtet er als Vizepräsident der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit.

Der zweite Rücktritt in dieser Woche

Zu seinen politischen Interessen schreibt Schwaller: «Wichtig waren und sind mir eine weltoffene Schweiz und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze, die Familienpolitik, ausgeglichene Staatsfinanzen, eine sichere AHV, IV und ein für jedermann zugängliches gutes Gesundheitssystem.»

In den kommenden zwölf Monaten stehe in Bern noch das für den Kanton Freiburg entscheidende Dossier des Finanzausgleichs auf der Traktandenliste.

Anfang Woche hatte bereits die FDP-Fraktionschefin Gabi Huber (UR) verkündet, dass sie bei den Wahlen 2015 nicht mehr antreten werde.

SDA/wid

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