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VBS-Mitarbeiter klagen über strengen Parmelin

Zu viele Rapporte – und dann auch noch auf Französisch: Bundesrat Guy Parmelin macht sich im VBS unbeliebt.

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«Unser Übersetzungsminister»: So nannte die welsche Zeitung «Le Matin» den neuen Vorsteher des Verteidigungsministeriums Guy Parmelin. (Archivbild)
«Unser Übersetzungsminister»: So nannte die welsche Zeitung «Le Matin» den neuen Vorsteher des Verteidigungsministeriums Guy Parmelin. (Archivbild)
Anthony Anex, Keystone

Der neue Chef des VBS eckt an: Mitarbeiter sollen sich bei einem ehemaligen hohen Offizier der Schweizer Armee über SVP-Bundesrat Guy Parmelin beklagt haben, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet.

Parmelin wolle über laufende Geschäfte informiert werden und verlange regelmässige Rapporte. «Einige schwitzen Blut», sagt ein Insider. «Viele wünschen sich die alten Zeiten zurück.»

Sechs Prozent mehr Übersetzungen

Auch dass die Rapporte auf Französisch übersetzt werden müssen, passt nicht allen, denn es kostet. «Übersetzungs-Minister» nannte ihn die welsche Zeitung «Le Matin» bereits.

Dass die Zahl der Übersetzungen zugenommen hat, bestätigt Karin Suini, Sprecherin des VBS. Auf Ende 2016 hochgerechnet, sind die Aufträge des internen Übersetzungsdienstes um 6 Prozent gestiegen, was einer Vollzeitstelle entspreche, so Suini.

Das liege aber nicht an Parmelin, sondern an der Agenda der Regierung. Grund dafür sei die Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee (WEA). Dafür seien temporär drei französischsprachige und ein italienischsprachiger Übersetzer eingestellt worden.

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